Integration heißt – Teil der Gruppe werden!

Wir wollen mit unseren vielfältigen Aktionen dau beitragen, dass die Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun ein neues Zuhause suchen, sich als Teil unserer Gesellschaft fühlen können.

Lesen Sie hier einige Berichte von den Aktionen der letzten Monate. Wollen Sie zur Integration beitragen? Wollen Sie sich in der Füchtlingshilfe engagieren? Seien Sie herzlich Willkommen! Sprechen Sie uns an“


Sozialaktion des NABU Nettetal und der Flüchtlingshilfe

„Wir brauchen Hilfe bei der Apfelernte!“, war Aufruf des NABU Nettetal. Ralf Schröder, Vorstandsmitglied im Förderverein Flüchtlingshilfe, nahm dieseNabu 5n Aufruf auf und organisierte mit Susanne Floethe, Sprachlehrerin in den Kursen des Fördervereins, ein Team, dass bei der Apfelernte helfen wollte. Los ging es dann am Freitag am Naturschutzhof im Sassenfeld. Begrüsst wurden die 12 Helfer/innen von der Leitung Wiebke Esmann und Caroline Cremer, die für die Obsernte verantwortlich ist. Ausgestattet mit Handschuhen und Gummistiefeln machte sich die Gruppe dann auf den Weg nach Hinsbeck, wo eine Wiese voller Apfelbäume auf die Ernte wartete. Innerhalb kurzer Zeit war die 1.000 kg (!) gelesen. Die Mitarbeiter/innen des NABU waren begeistert, wie engagiert und motiviert gearbeitet wurde. Nach der 2. Tonne ging es dann zur Mittagspause zum Hof des NABU. Dort gab es neben Kaffee, natürlich frisch geprsster Apfelsaft und saftigen Apfelkuchen. Gestärkt wurde auch die 3. Fuhre  in Angriff genommen.

Gegen 14:00 Uhr war dann die Wiese von allen Äpfeln „befreit“. Es hat allen so viel Spaß gemacht, dass sich am heutigen Samstag ebenfalls die freiwilligen Helfer/innen auf dem Weg zum NABU gemacht haben. Und wider wurden tonnenweise Streuobst gelesen. Dieses Mal i den Obstwiesen der Burg Bocholtz. „Wir wollen etwas von dem zurückgeben, was uns in Nettetal Gutes geschenkt wurde“, war die Antwort eines Helfers, der sein Heimatland Irak verlassen musste und nun in Nettetal in einer großen Unterkunft lebt, auf die Frage eines Passanten, der die Aktion beobchtete.

Der NABU lässt von Streuobst Saft pressen, um diesen im Hofladen zu verkaufen.
(RS / 22.10.16)

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Erstes Nettetaler Begegnungsfest am Samstag, 27.08.16 auf der Hinsbecker Heide ein toller Erfolg

Das große Begegnungsfest der Kulturen am Samstag, 27. August auf der Hinsbecker Heide war ein Spaß für die ganze Familie. Gekommen waren Menschen aus allen Teilen dieser Erde, die nun in Nettetal wohnen und natürlich auch viele Nettetaler. Die Initiatoren des Kulturkreises der Wirtschaft, der Flüchtlingshilfe und des Integrationsrats sowie zahlreiche Vereine und Institutionen aus ganz Nettetal boten ein buntes Programm für Jung und Alt. Vor allem stand aber eins im Vordergrund – das MITEINANDER. Und dieses Ziel wurde mehr als übertroffen. Die Menschen sangen und tanzten gemeinsam auf der großen Bühne und auf dem freien Platz davor. Kinder spielten gemeinsam, auch wenn alle eine andere Sprache sprachen. Dies tat dem Spaß keinen Abbruch.

Das Programm für die die Kinder und Familien war vielfältig. Wasserspiele, Schmink-Aktionen, Hüpfburg, Menschen-Kicker, Torwandschießen, Zauberer und Märchen erzählen oder Luftballon-Wettbewerb waren nur einige der unzähligen Aktionen im Kinder- und Familienprogramm. Auf der Open-Air Bühne wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches, vierstündiges Live-Programm geboten.  Und auch das leibliche Wohl de großen und kleinen Besucher kam nicht zu kurz.  Für eine ausgefallene Bewirtung mit kulinarischen Spezialitäten sowie Kaffee und Kuchen hatten der Integrationsrat und die Flüchtlingshilfe gesorgt. So gab es Waffeln, Kuchen und Fallapfel sowie Hamburger und Grillwürstchen. Für alle war gesorgt.

Ab 18 Uhr ging es mit der Kultband „Strom & Wasser“ und dem DJ Rock-Rebell auf der Bühne weiter. „Strom und Wasser“ zog das Konzertpublikum mit brillanter Musik, ihrem hohen Gute-Laune Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten in ihren Bann. Die außergewöhnliche Formation um Bandleader Heinz Ratz geht mit Weltklasse-Musikern auf Tour, die in deutschen Flüchtlingslagern ohne Auftrittsmöglichkeiten leben. Mehr als 100.000 Euro Spenden für die Betroffenen konnten bislang gesammelt werden. Nun feiert „Strom & Wasser“ sein zwölfjähriges Bestehen – und sie präsentieren sich angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je: Skapunkpolka-Randfiguren und Walzer-Rock mit stark kabarettistischer Schlagseite. Ein unbedingtes „Muss“ für jeden, der mehr als nur den üblichen Mainstream sucht.

Unter dem Label Roots Rebel Sound sind seit Ende 2013 die beiden Düsseldorfer DJs „Don Dadda“ und „Rootssteppas“ unterwegs. Die vielseitigen Entertainer „performen“ die unterschiedlichsten Beiträge aus Jamaika, Ghana, Marokko und Europa. Ihr aktuelles Programm ist die perfekte Ergänzung zu „Strom & Wasser“ und ein überzeugendes Beispiel, wie stilsichere Entspannung klingen kann.

Impressionen des Festes:

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